5 axiome beispiele。 Die 5 Axiome der Kommunikation

VIDEO: Die 5 Axiome leicht erkl채rt

5 axiome beispiele

Kommunikation: Definition, Modelle, Beispiele + 5 Übungen Kommunikation ist allgegenwärtig. Sie prägt das menschliche Zusammenleben. Ich bin sicher, du kennst das. Du sagst eine Sache, dein Gegenüber versteht etwas ganz anderes und das Gespräch verläuft nicht in die gewünschte Richtung. Die Folge: Es entstehen Missverständnisse, Konflikte und Frustration. Dabei kann der Austausch auf viele verschiedene Arten stattfinden. Beispielsweise durch Reden, Schreiben, Gesten oder Berührungen. Der Sender der Informationen steht dabei immer einem oder mehreren Empfängern gegenüber. Ein Kommunikationsprozess benötigt mindestens zwei Teilnehmer. Der Sender verpackt die Nachricht in ein Signal z. Dieses Sender-Empfänger-Modell geht auf die Mathematiker Shannon und Weaver zurück. Für die menschliche Kommunikation bedeutet das, dass mindestens zwei Personen für einen Austausch benötigt werden. Die sendende Person verpackt ihre Nachricht in ein Signal meistens Sprache und die empfangende Person interpretiert das Gesagte bestmöglich. Die Rolle des Senders und Empfängers wechselt während des Gesprächs. Anhand des Feedbacks kann der Sender seine Nachricht verbessern. Er kann sie verständlicher und passender verpacken. Allerdings ist das kompliziert, weil das Feedback ja auch nur eine verpackte Nachricht ist und keine direkte Erfahrung. Ohne Kanal gibt es keine Kommunikation. Zum Beispiel durch die Stimme oder Klatschen. Zum Beispiel durch Mimik und Gestik, aber auch Briefe und Mails. Zum Beispiel, indem du jemandem auf die Schulter klopfst oder mit einem Schneeball abwirfst. Menschliche Kommunikation kann auf allen Kanälen gleichzeitig stattfinden… Deswegen ist es dort einfacher und sinnvoller zwischen den Kommunikationsebenen zu unterscheiden. Auf welchen Ebenen kommunizieren wir? In der zwischenmenschlichen Kommunikation wird zwischen zwei Ebenen unterschieden. Die Beziehungsebene ist emotional und instinktiv geprägt. Wer jetzt denkt, dass der Großteil unserer Kommunikation auf der Sachebene stattfindet, der irrt sich gewaltig. Am besten lässt sich das mit dem Eisberg-Modell erklären: Nur ein kleiner Teil des Eisbergs ist sichtbar, der Rest verbirgt sich unter der Wasseroberfläche und ist für das menschliche Auge unsichtbar. Genauso ist es in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Eine freundliche Umarmung oder ein Tritt in den Hintern kommunizieren genauso viel, wie ein nettes Kompliment oder ein blöder Spruch. Gerade die nonverbale Kommunikation läuft häufig unbewusst ab. Auch wenn wir nicht sprechen, senden wir unsere Stimmung durch unsere Haltung und unseren Gesichtsausdruck nach außen. Willst du Kommunikation nachvollziehen und analysieren können? Dann helfen dir die folgenden Kommunikationsmodelle. Das Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun 2. Das Vier-Ohren-Modell In diesem Kommunikationsmodell geht Friedemann Schulz von Thun davon aus, dass eine Aussage stets vier Botschaften gleichzeitig enthält. Es geht um die objektiven Informationen einer Nachricht. Es geht um die Emotionen, Werte und Meinungen, die hinter der offensichtlichen Information stehen. Die Selbstoffenbarung ist dem Sender häufig gar nicht bewusst. Es geht darum, was die Nachricht über die Beziehung zwischen den beiden aussagt. Ein Beispiel: Paul und Lisa sind Arbeitskollegen. Er wollte sie gar nicht zum Kaffeekochen auffordern. Lisa fühlt sich gedemütigt und fährt Paul wütend an. Die Kunst ist es, mit allen vier Ohren zu hören und die Bedeutungen nicht durcheinanderzubringen. Durch das Vier-Ohren-Modell ist ein besseres Verständnis anderer Personen möglich. Du kannst bewusster auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen und eine effektivere Kommunikation ermöglichen. Lass uns zum Schluss nochmal Lisas Antwort mit allen vier Ohren beleuchten. Mit ein bisschen Übung kannst du durch dieses Modell dein Kommunikationsverständnis und deine Handlungsmöglichkeiten nachhaltig erweitern. Diese Regeln gelten für alle Kommunikationssituationen. Axiom: Man kann nicht nicht kommunizieren Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation nicht nur mit Worten ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren. Auch wenn du nichts sagst und auf den Boden schaust, kommunizierst du dadurch etwas. Zum Beispiel, dass du gerade keinen Kontakt willst oder dass du verunsichert bist und dich nicht traust, etwas zu sagen. Axiom: Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt, wobei letzterer den ersten bestimmt. Er dient dazu, Informationen zu übermitteln. Watzlawik behauptet, dass die Gefühle das Gespräch dominieren. In Abhängigkeit von der Beziehung und nonverbalen Signalen, wird der Inhalt unterschiedlich aufgenommen. Er wird vom Empfänger entweder bestätigt, ignoriert oder entwertet… Nur bei einer intakten Beziehung kann der Inhalt angenommen werden und eine erfolgreiche Kommunikation entstehen. Wenn eine negative Beziehung mit dem Sachaspekt vermischt wird passiert sehr oft , dann entsteht eine gestörte Kommunikation. Hier ein typisches Beziehungsbeispiel: Lisa und Paul sind seit drei Jahren verheiratet. Allerdings läuft bei weitem nicht alles rund. Lisa beschwert sich, dass Paul sich ständig zurückzieht. Doch Paul macht darauf aufmerksam, dass er sich nur zurückzieht, weil Lisa an ihm herumnörgelt. Lisa nörgelt und Paul zieht sich zurück. Und weil er sich zurückzieht, nörgelt sie. Keiner weiß mehr, wie es angefangen hat und wo das Ende ist. Axiom: Kommunikation ist digital und analog Dieses Axiom trennt die unterschiedlichen Kommunikationsweisen. Außerdem ist sie extrem vielschichtig und kann nicht eindeutig interpretiert werden. Ein Weinen kann beispielsweise bedeuten, dass man Schmerz empfindet, Freude empfindet oder vor zwei Minuten eine Zwiebel geschnitten hat. Und ein Lächeln kann sowohl Sympathie und Liebe, als auch Verachtung und Arroganz ausdrücken. Durch Fehlinterpretationen kann es hier zu Konflikten kommen. Axiom: Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär. Zwischenmenschliche Kommunikation ist entweder symmetrisch oder komplementär, je nachdem ob die Beziehung zwischen den Partnern auf Gleichgewicht oder Unterschiedlichkeit beruht. In der symmetrischen Kommunikation verständigen sich zwei Gesprächspartner auf Augenhöhe miteinander. In der komplementären Kommunikation steht ein Gesprächspartner vom Rang über dem anderen. Zum Beispiel zwischen Lehrer und Schüler. Jeder Mensch hat sowohl symmetrische, als auch komplementäre Beziehungen. Kommunikation zwischen Freunden muss übrigens nicht symmetrisch sein. Es ist auch möglich, dass eine Person vom sozialen Rang über der anderen steht und die Kommunikation komplementär ist. Die Transaktionsanalyse Das Wort Transaktionsanalyse klingt erstmal einschüchternd. Du sagst etwas — ich reagiere darauf — das ist eine Transaktion! Wenn man das analysiert, nennt man es Transaktionsanalyse. Außerdem wird in der Transaktionsanalyse zwischen verschiedenen Ich-Zuständen unterschieden. Jeder Mensch besitzt verschiedene Persönlichkeitsanteile. Mal bist du bockig und mal vernünftig. In was für einem Zustand du bist, kann sich im Minutentakt ändern. Eric Berne unterscheidet in der Transaktionsanalyse zwischen drei übergreifenden Ich-Zuständen. Das muss in der Analyse berücksichtigt werden. Die verschiedenen Transaktionstypen weisen dabei verschiedene Dynamiken auf. Hier drei Beispiele: So kannst du jedes Gespräch analysieren. Du kannst die miteinander kommunizierenden Ich-Zustände benennen und so Wirkungen und Störungen erklären. Ein kleines Beispiel: Lisa muss immer für sich und Paul den Kaffee kochen. Vielleicht findet sie heraus, dass sie sich Paul gegenüber immer im fürsorglichen Eltern-Ich befindet und auf diese Weise mit ihm kommuniziert. Dann ist es nur logisch, dass sie seinen Kaffee kocht und ständig Arbeiten für ihn erledigt. Paul steckt mal in der Rolle des braven und mal des bockigen Kind-Ichs. Das Eltern-Ich und das Kind-Ich gehören zusammen. Ob zuerst Paul oder Lisa ihre Rolle angenommen und die Dynamik gestartet haben, kann man nicht sagen… Wie können wir unsere Kommunikation verbessern? Du willst deine Kommunikation verbessern? Du willst bessere und effektivere Gespräche führen? Dann wird es jetzt spannend für dich. Bessere Emotionen und Leistungen durch bewusstere Kommunikation Sprache prägt deine Realität. Jeden Tag führst du einen inneren Monolog und beeinflusst dadurch deine Gefühle, Erwartungen und Ergebnisse. Wie du mit dir selbst sprichst, kontrolliert dein Wohlbefinden. Deshalb setzen wir genau dort zuerst an! Hab ich davon irgendeinen Nutzen? Wer diese Dinge verinnerlicht, wird automatisch seine Selbst-Kommunikation verbessern. Wenn du klar und ohne Zweifel weißt, wie du mit dir reden willst, dann setzt du es auch um. Sobald du einen negativen Gedanken bemerkst, lässt du ihn fallen und denkst bewusst positiv. Auf die schnelle kann ich dir drei Tipps besonders ans Herz legen… 1. Stell offene Fragen: Fragen lenken das Gespräch. Welche Fragen du stellst, entscheidet über die Richtung, den Verlauf und das Tempo des Gesprächs. Für Smalltalk sind offene Fragen am besten geeignet! Im Gegensatz zu geschlossenen Fragen, erfordern offene Fragen eine ausführliche Antwort. Stell nicht nur Alibi-Fragen, um interessiert zu tun, sondern ermutige deinen Gegenüber wirklich zum Reden. Hör aktiv zu Die meisten Leute hören passiv zu. Sie sagen etwas und dann schalten sie ab… Dabei sollte Zuhören genauso aktiv sein wie reden. Nur dann können mitreißende und einzigartige Gespräche entstehen. Aktives Zuhören ist ein mächtiges Werkzeug. Dadurch zeigst du Interesse und Verständnis für die andere Person. Erzähl von Dingen, die dich begeistern und schau, ob dein Gegenüber darauf eingeht. Und wenn er Dinge erzählt, zu denen du einen Bezug hast, geh darauf ein. Sobald ihr eine Gemeinsamkeit gefunden habt, habt ihr schon gewonnen. Dann sprecht ihr über ein Thema, mit dem ihr euch wohlfühlt. Plötzlich wird es keine Anstrengung mehr benötigen, das Gespräch aufrechtzuerhalten und ihr könnt euch entspannen und Spaß haben. Bonus-Tipp zu Smalltalk: Wenn dir diese Mini-Anleitung nicht reicht, hab ich noch mehr für dich. Vor zwei Monaten hab ich einen einzigartigen Smalltalk-Artikel geschrieben. Darin verrate ich dir 8 typische Fehler, die immer wieder gemacht werden und zeig dir 5 Tipps, mit denen du zum Smalltalk Meister wirst. Konfliktsituationen geschickt meistern Wenn man mit Konflikten richtig umgeht, können sie Beziehungen stärken, anstatt ihnen zu schaden. Das gilt für Arbeitsbeziehungen und privaten Beziehungen. Als erstes ist es super wichtig, den Konflikt zu erkennen und nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Als nächstes ist es wichtig den Konflikt zu beleuchten und die Ursache zu finden. Nicht immer ist es ein Konflikt auf der Sachebene. Es kann auch sein, dass der Konflikt tiefer geht und auf der Sachebene immer nur Dinge diskutiert werden, die gar nicht an die Wurzel des Konflikts herankommen. Versuch dich in deinen Gegenüber hineinzuversetzen. In welcher Hinsicht geht es euch vielleicht ähnlich? Anschließend sprich mit deinem Gegenüber. Probier von ihm zu erfahren, was er will. Sprecht offen und deutlich miteinander. Sobald eure Bedürfnisse und Motive klar erkennbar auf dem Tisch liegen, wird es viel einfacher werden, eine Lösung zu finden. Erzähl am besten zuerst offen von dir selbst und zeig deinem Gegenüber Verständnis, wenn er spricht. Dann ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass er sich darauf einlässt und ebenfalls auf dich zugeht. Während des Klärungsgesprächs und bei den folgenden Aufeinandertreffen ist es wichtig, dass du eine klare Linie fährst. Hab deine Grenzen, aber lass dich auch nicht von Kleinigkeiten aus dem Takt bringen. Lass die Vergangenheit ruhen und konzentrier dich auf eure gemeinsamen Ziele. Es muss auch gar nicht so kreativ sein. Selbstbewusstes und überzeugendes Auftreten Jeder will überzeugend auftreten und Sicherheit ausstrahlen. Aber nicht immer ist das so leicht. Insbesondere in wichtigen Momenten wirst du die Nervosität spüren und ein bisschen flattrig werden… Für solche Momente zeig ich dir in diesem Tipp, wie du deine Körpersprache, Stimme und Sprache nutzt, um dennoch Selbstbewusstsein auszustrahlen. Wenn du nervös wirst, solltest du dich nur noch halb so schnell bewegen. Hol tief Luft und beweg dich halb so schnell. Das kommt dir wie Schneckentempo vor, aber ist genau richtig. Dadurch strahlst du Ruhe und Selbstsicherheit aus. Blickkontakt Schau den Menschen in die Augen. Und schau lieber nach oben in die Welt, als nach unten auf den Boden. Entspannter Blickkontakt vermittelt Sicherheit und Stärke. Im Gegensatz — wenn du auf deine Füße guckst, wirkst du immer unsicher, egal was du ansonsten tust oder machst. Mach klare Aussagen Steh voll hinter dem, was du sagst. Spekulier nicht, sondern teil deine klare Meinung. Und geh am Ende von Aussagen mit der Stimme nach unten. Dadurch verleihst du ihnen Kraft und Überzeugung. Ich hab 5 Übungen für dich entworfen, die deine Kommunikationsfähigkeiten auf das nächste Level bringen werden. Übung 1: Kommunikationsquiz Zu Beginn testen wir dein Theoriewissen… Aber keine Angst — ich hab nichts Neues mit einfließen lassen. Es geht um Themen, die in diesem Artikel schon behandelt wurden. Du hast den Artikel nur überflogen. Viele wichtige Informationen hast du entweder nicht gelesen oder direkt wieder vergessen. Aber kein Problem — der Artikel rennt ja nicht weg. Außerdem kommen jetzt vier weitere Übungen, die nicht nur dein Kommunikationswissen, sondern auch deine praktischen Kommunikationsfähigkeiten stärken. Du hast aufmerksam gelesen und die meisten Fragen richtig beantwortet. Trotzdem sind dir ein paar wichtige Informationen verborgen geblieben. Aber egal — jetzt weißt du sie ja. Und außerdem kommen gleich vier weitere Übungen, die nicht nur dein Kommunikationswissen, sondern auch deine praktischen Kommunikationsfähigkeiten stärken. Du hast ein Traumergebnis erzielt! Du hast aufmerksam gelesen und fast alle Fragen richtig beantwortet. Und es wird noch besser… Gleich kommen vier weitere Übungen, die nicht nur dein Kommunikationswissen, sondern auch deine praktischen Kommunikationsfähigkeiten stärken. Lisa und Paul hatten einen Streit und sind beide überzeugt, dass der andere angefangen hat. Wie können sie die Wahrheit herausfinden? Sie gibt häufig Ziele auf, weil sie nicht an ihre Fähigkeiten glaubt. Welcher der folgenden schlagfertigen Konter gehört zur Umkehr-Taktik? Ich will mich immer selbst küssen, wenn ich in den Spiegel schau. Übung 2: Wortschatz erweitern Diese Übung kann lustig sein, ist aber gar nicht so leicht. Nimm dir ein Stift und ein Blatt Papier und dann schreib fünf Wörter auf, die du häufig verwendest. Du wirst gezwungen sein, neue Wörter zu benutzen und dir neue Sprachmuster anzugewöhnen. Für die nächste Woche kannst du dir dann neue Wörter suchen. Übung 3: Selbstkenntnis stärken Je bewusster du kommunizierst, desto besser. Nutz alle Möglichkeiten, um Feedback zu bekommen und dich selbst zu sehen. Schau dich kritisch auf Fotos und im Spiegel an. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du auch mal ein Gespräch von dir auf Video aufnehmen. Dabei werden dir viele neue Dinge auffallen, an denen du arbeiten willst und die dir vorher noch gar nicht bewusst waren. Übung 4: Stimmtraining Laut zu lesen ist eine klasse Übung für die Stimme. Dabei sprichst du die Worte aus und sie prägen sich in dein Gehirn ein. Und du kannst dich gut ausprobieren. Spiel mit den Sätzen herum und beton sie immer unterschiedlich… Oder lass mal eine Kunstpause, um die Spannung zu erhöhen. Dabei bekommst du ein Gefühl für die Wirkung deiner Stimme und wirst sie auch im echten Leben bewusster und effektiver einsetzen. Übung 5: Der magische Teppich Das ist eine Gruppenübung. Perfektes Kommunikationstraining für ein Team. Alle Teilnehmer stellen sich darauf und kriegen dann den Auftrag, die Plane zu wenden, ohne dass jemand den Boden berührt. Gerade wenn es um Themen wie Zusammenarbeit oder Teamwork geht, ist diese Übung super geeignet. Bonus-Übung: Spannende Fragen stellen Ich hab eine Liste mit 270 genialen Fragen für einzigartige Gespräche erstellt. Es sind lustige, interessante und tiefsinnige Fragen dabei.

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Die 5 Kommunikations

5 axiome beispiele

Kommunikation: Definition, Modelle, Beispiele + 5 Übungen Kommunikation ist allgegenwärtig. Sie prägt das menschliche Zusammenleben. Ich bin sicher, du kennst das. Du sagst eine Sache, dein Gegenüber versteht etwas ganz anderes und das Gespräch verläuft nicht in die gewünschte Richtung. Die Folge: Es entstehen Missverständnisse, Konflikte und Frustration. Dabei kann der Austausch auf viele verschiedene Arten stattfinden. Beispielsweise durch Reden, Schreiben, Gesten oder Berührungen. Der Sender der Informationen steht dabei immer einem oder mehreren Empfängern gegenüber. Ein Kommunikationsprozess benötigt mindestens zwei Teilnehmer. Der Sender verpackt die Nachricht in ein Signal z. Dieses Sender-Empfänger-Modell geht auf die Mathematiker Shannon und Weaver zurück. Für die menschliche Kommunikation bedeutet das, dass mindestens zwei Personen für einen Austausch benötigt werden. Die sendende Person verpackt ihre Nachricht in ein Signal meistens Sprache und die empfangende Person interpretiert das Gesagte bestmöglich. Die Rolle des Senders und Empfängers wechselt während des Gesprächs. Anhand des Feedbacks kann der Sender seine Nachricht verbessern. Er kann sie verständlicher und passender verpacken. Allerdings ist das kompliziert, weil das Feedback ja auch nur eine verpackte Nachricht ist und keine direkte Erfahrung. Ohne Kanal gibt es keine Kommunikation. Zum Beispiel durch die Stimme oder Klatschen. Zum Beispiel durch Mimik und Gestik, aber auch Briefe und Mails. Zum Beispiel, indem du jemandem auf die Schulter klopfst oder mit einem Schneeball abwirfst. Menschliche Kommunikation kann auf allen Kanälen gleichzeitig stattfinden… Deswegen ist es dort einfacher und sinnvoller zwischen den Kommunikationsebenen zu unterscheiden. Auf welchen Ebenen kommunizieren wir? In der zwischenmenschlichen Kommunikation wird zwischen zwei Ebenen unterschieden. Die Beziehungsebene ist emotional und instinktiv geprägt. Wer jetzt denkt, dass der Großteil unserer Kommunikation auf der Sachebene stattfindet, der irrt sich gewaltig. Am besten lässt sich das mit dem Eisberg-Modell erklären: Nur ein kleiner Teil des Eisbergs ist sichtbar, der Rest verbirgt sich unter der Wasseroberfläche und ist für das menschliche Auge unsichtbar. Genauso ist es in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Eine freundliche Umarmung oder ein Tritt in den Hintern kommunizieren genauso viel, wie ein nettes Kompliment oder ein blöder Spruch. Gerade die nonverbale Kommunikation läuft häufig unbewusst ab. Auch wenn wir nicht sprechen, senden wir unsere Stimmung durch unsere Haltung und unseren Gesichtsausdruck nach außen. Willst du Kommunikation nachvollziehen und analysieren können? Dann helfen dir die folgenden Kommunikationsmodelle. Das Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun 2. Das Vier-Ohren-Modell In diesem Kommunikationsmodell geht Friedemann Schulz von Thun davon aus, dass eine Aussage stets vier Botschaften gleichzeitig enthält. Es geht um die objektiven Informationen einer Nachricht. Es geht um die Emotionen, Werte und Meinungen, die hinter der offensichtlichen Information stehen. Die Selbstoffenbarung ist dem Sender häufig gar nicht bewusst. Es geht darum, was die Nachricht über die Beziehung zwischen den beiden aussagt. Ein Beispiel: Paul und Lisa sind Arbeitskollegen. Er wollte sie gar nicht zum Kaffeekochen auffordern. Lisa fühlt sich gedemütigt und fährt Paul wütend an. Die Kunst ist es, mit allen vier Ohren zu hören und die Bedeutungen nicht durcheinanderzubringen. Durch das Vier-Ohren-Modell ist ein besseres Verständnis anderer Personen möglich. Du kannst bewusster auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen und eine effektivere Kommunikation ermöglichen. Lass uns zum Schluss nochmal Lisas Antwort mit allen vier Ohren beleuchten. Mit ein bisschen Übung kannst du durch dieses Modell dein Kommunikationsverständnis und deine Handlungsmöglichkeiten nachhaltig erweitern. Diese Regeln gelten für alle Kommunikationssituationen. Axiom: Man kann nicht nicht kommunizieren Man kann nicht nicht kommunizieren, denn jede Kommunikation nicht nur mit Worten ist Verhalten und genauso wie man sich nicht nicht verhalten kann, kann man nicht nicht kommunizieren. Auch wenn du nichts sagst und auf den Boden schaust, kommunizierst du dadurch etwas. Zum Beispiel, dass du gerade keinen Kontakt willst oder dass du verunsichert bist und dich nicht traust, etwas zu sagen. Axiom: Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und Beziehungsaspekt, wobei letzterer den ersten bestimmt. Er dient dazu, Informationen zu übermitteln. Watzlawik behauptet, dass die Gefühle das Gespräch dominieren. In Abhängigkeit von der Beziehung und nonverbalen Signalen, wird der Inhalt unterschiedlich aufgenommen. Er wird vom Empfänger entweder bestätigt, ignoriert oder entwertet… Nur bei einer intakten Beziehung kann der Inhalt angenommen werden und eine erfolgreiche Kommunikation entstehen. Wenn eine negative Beziehung mit dem Sachaspekt vermischt wird passiert sehr oft , dann entsteht eine gestörte Kommunikation. Hier ein typisches Beziehungsbeispiel: Lisa und Paul sind seit drei Jahren verheiratet. Allerdings läuft bei weitem nicht alles rund. Lisa beschwert sich, dass Paul sich ständig zurückzieht. Doch Paul macht darauf aufmerksam, dass er sich nur zurückzieht, weil Lisa an ihm herumnörgelt. Lisa nörgelt und Paul zieht sich zurück. Und weil er sich zurückzieht, nörgelt sie. Keiner weiß mehr, wie es angefangen hat und wo das Ende ist. Axiom: Kommunikation ist digital und analog Dieses Axiom trennt die unterschiedlichen Kommunikationsweisen. Außerdem ist sie extrem vielschichtig und kann nicht eindeutig interpretiert werden. Ein Weinen kann beispielsweise bedeuten, dass man Schmerz empfindet, Freude empfindet oder vor zwei Minuten eine Zwiebel geschnitten hat. Und ein Lächeln kann sowohl Sympathie und Liebe, als auch Verachtung und Arroganz ausdrücken. Durch Fehlinterpretationen kann es hier zu Konflikten kommen. Axiom: Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär. Zwischenmenschliche Kommunikation ist entweder symmetrisch oder komplementär, je nachdem ob die Beziehung zwischen den Partnern auf Gleichgewicht oder Unterschiedlichkeit beruht. In der symmetrischen Kommunikation verständigen sich zwei Gesprächspartner auf Augenhöhe miteinander. In der komplementären Kommunikation steht ein Gesprächspartner vom Rang über dem anderen. Zum Beispiel zwischen Lehrer und Schüler. Jeder Mensch hat sowohl symmetrische, als auch komplementäre Beziehungen. Kommunikation zwischen Freunden muss übrigens nicht symmetrisch sein. Es ist auch möglich, dass eine Person vom sozialen Rang über der anderen steht und die Kommunikation komplementär ist. Die Transaktionsanalyse Das Wort Transaktionsanalyse klingt erstmal einschüchternd. Du sagst etwas — ich reagiere darauf — das ist eine Transaktion! Wenn man das analysiert, nennt man es Transaktionsanalyse. Außerdem wird in der Transaktionsanalyse zwischen verschiedenen Ich-Zuständen unterschieden. Jeder Mensch besitzt verschiedene Persönlichkeitsanteile. Mal bist du bockig und mal vernünftig. In was für einem Zustand du bist, kann sich im Minutentakt ändern. Eric Berne unterscheidet in der Transaktionsanalyse zwischen drei übergreifenden Ich-Zuständen. Das muss in der Analyse berücksichtigt werden. Die verschiedenen Transaktionstypen weisen dabei verschiedene Dynamiken auf. Hier drei Beispiele: So kannst du jedes Gespräch analysieren. Du kannst die miteinander kommunizierenden Ich-Zustände benennen und so Wirkungen und Störungen erklären. Ein kleines Beispiel: Lisa muss immer für sich und Paul den Kaffee kochen. Vielleicht findet sie heraus, dass sie sich Paul gegenüber immer im fürsorglichen Eltern-Ich befindet und auf diese Weise mit ihm kommuniziert. Dann ist es nur logisch, dass sie seinen Kaffee kocht und ständig Arbeiten für ihn erledigt. Paul steckt mal in der Rolle des braven und mal des bockigen Kind-Ichs. Das Eltern-Ich und das Kind-Ich gehören zusammen. Ob zuerst Paul oder Lisa ihre Rolle angenommen und die Dynamik gestartet haben, kann man nicht sagen… Wie können wir unsere Kommunikation verbessern? Du willst deine Kommunikation verbessern? Du willst bessere und effektivere Gespräche führen? Dann wird es jetzt spannend für dich. Bessere Emotionen und Leistungen durch bewusstere Kommunikation Sprache prägt deine Realität. Jeden Tag führst du einen inneren Monolog und beeinflusst dadurch deine Gefühle, Erwartungen und Ergebnisse. Wie du mit dir selbst sprichst, kontrolliert dein Wohlbefinden. Deshalb setzen wir genau dort zuerst an! Hab ich davon irgendeinen Nutzen? Wer diese Dinge verinnerlicht, wird automatisch seine Selbst-Kommunikation verbessern. Wenn du klar und ohne Zweifel weißt, wie du mit dir reden willst, dann setzt du es auch um. Sobald du einen negativen Gedanken bemerkst, lässt du ihn fallen und denkst bewusst positiv. Auf die schnelle kann ich dir drei Tipps besonders ans Herz legen… 1. Stell offene Fragen: Fragen lenken das Gespräch. Welche Fragen du stellst, entscheidet über die Richtung, den Verlauf und das Tempo des Gesprächs. Für Smalltalk sind offene Fragen am besten geeignet! Im Gegensatz zu geschlossenen Fragen, erfordern offene Fragen eine ausführliche Antwort. Stell nicht nur Alibi-Fragen, um interessiert zu tun, sondern ermutige deinen Gegenüber wirklich zum Reden. Hör aktiv zu Die meisten Leute hören passiv zu. Sie sagen etwas und dann schalten sie ab… Dabei sollte Zuhören genauso aktiv sein wie reden. Nur dann können mitreißende und einzigartige Gespräche entstehen. Aktives Zuhören ist ein mächtiges Werkzeug. Dadurch zeigst du Interesse und Verständnis für die andere Person. Erzähl von Dingen, die dich begeistern und schau, ob dein Gegenüber darauf eingeht. Und wenn er Dinge erzählt, zu denen du einen Bezug hast, geh darauf ein. Sobald ihr eine Gemeinsamkeit gefunden habt, habt ihr schon gewonnen. Dann sprecht ihr über ein Thema, mit dem ihr euch wohlfühlt. Plötzlich wird es keine Anstrengung mehr benötigen, das Gespräch aufrechtzuerhalten und ihr könnt euch entspannen und Spaß haben. Bonus-Tipp zu Smalltalk: Wenn dir diese Mini-Anleitung nicht reicht, hab ich noch mehr für dich. Vor zwei Monaten hab ich einen einzigartigen Smalltalk-Artikel geschrieben. Darin verrate ich dir 8 typische Fehler, die immer wieder gemacht werden und zeig dir 5 Tipps, mit denen du zum Smalltalk Meister wirst. Konfliktsituationen geschickt meistern Wenn man mit Konflikten richtig umgeht, können sie Beziehungen stärken, anstatt ihnen zu schaden. Das gilt für Arbeitsbeziehungen und privaten Beziehungen. Als erstes ist es super wichtig, den Konflikt zu erkennen und nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Als nächstes ist es wichtig den Konflikt zu beleuchten und die Ursache zu finden. Nicht immer ist es ein Konflikt auf der Sachebene. Es kann auch sein, dass der Konflikt tiefer geht und auf der Sachebene immer nur Dinge diskutiert werden, die gar nicht an die Wurzel des Konflikts herankommen. Versuch dich in deinen Gegenüber hineinzuversetzen. In welcher Hinsicht geht es euch vielleicht ähnlich? Anschließend sprich mit deinem Gegenüber. Probier von ihm zu erfahren, was er will. Sprecht offen und deutlich miteinander. Sobald eure Bedürfnisse und Motive klar erkennbar auf dem Tisch liegen, wird es viel einfacher werden, eine Lösung zu finden. Erzähl am besten zuerst offen von dir selbst und zeig deinem Gegenüber Verständnis, wenn er spricht. Dann ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass er sich darauf einlässt und ebenfalls auf dich zugeht. Während des Klärungsgesprächs und bei den folgenden Aufeinandertreffen ist es wichtig, dass du eine klare Linie fährst. Hab deine Grenzen, aber lass dich auch nicht von Kleinigkeiten aus dem Takt bringen. Lass die Vergangenheit ruhen und konzentrier dich auf eure gemeinsamen Ziele. Es muss auch gar nicht so kreativ sein. Selbstbewusstes und überzeugendes Auftreten Jeder will überzeugend auftreten und Sicherheit ausstrahlen. Aber nicht immer ist das so leicht. Insbesondere in wichtigen Momenten wirst du die Nervosität spüren und ein bisschen flattrig werden… Für solche Momente zeig ich dir in diesem Tipp, wie du deine Körpersprache, Stimme und Sprache nutzt, um dennoch Selbstbewusstsein auszustrahlen. Wenn du nervös wirst, solltest du dich nur noch halb so schnell bewegen. Hol tief Luft und beweg dich halb so schnell. Das kommt dir wie Schneckentempo vor, aber ist genau richtig. Dadurch strahlst du Ruhe und Selbstsicherheit aus. Blickkontakt Schau den Menschen in die Augen. Und schau lieber nach oben in die Welt, als nach unten auf den Boden. Entspannter Blickkontakt vermittelt Sicherheit und Stärke. Im Gegensatz — wenn du auf deine Füße guckst, wirkst du immer unsicher, egal was du ansonsten tust oder machst. Mach klare Aussagen Steh voll hinter dem, was du sagst. Spekulier nicht, sondern teil deine klare Meinung. Und geh am Ende von Aussagen mit der Stimme nach unten. Dadurch verleihst du ihnen Kraft und Überzeugung. Ich hab 5 Übungen für dich entworfen, die deine Kommunikationsfähigkeiten auf das nächste Level bringen werden. Übung 1: Kommunikationsquiz Zu Beginn testen wir dein Theoriewissen… Aber keine Angst — ich hab nichts Neues mit einfließen lassen. Es geht um Themen, die in diesem Artikel schon behandelt wurden. Du hast den Artikel nur überflogen. Viele wichtige Informationen hast du entweder nicht gelesen oder direkt wieder vergessen. Aber kein Problem — der Artikel rennt ja nicht weg. Außerdem kommen jetzt vier weitere Übungen, die nicht nur dein Kommunikationswissen, sondern auch deine praktischen Kommunikationsfähigkeiten stärken. Du hast aufmerksam gelesen und die meisten Fragen richtig beantwortet. Trotzdem sind dir ein paar wichtige Informationen verborgen geblieben. Aber egal — jetzt weißt du sie ja. Und außerdem kommen gleich vier weitere Übungen, die nicht nur dein Kommunikationswissen, sondern auch deine praktischen Kommunikationsfähigkeiten stärken. Du hast ein Traumergebnis erzielt! Du hast aufmerksam gelesen und fast alle Fragen richtig beantwortet. Und es wird noch besser… Gleich kommen vier weitere Übungen, die nicht nur dein Kommunikationswissen, sondern auch deine praktischen Kommunikationsfähigkeiten stärken. Lisa und Paul hatten einen Streit und sind beide überzeugt, dass der andere angefangen hat. Wie können sie die Wahrheit herausfinden? Sie gibt häufig Ziele auf, weil sie nicht an ihre Fähigkeiten glaubt. Welcher der folgenden schlagfertigen Konter gehört zur Umkehr-Taktik? Ich will mich immer selbst küssen, wenn ich in den Spiegel schau. Übung 2: Wortschatz erweitern Diese Übung kann lustig sein, ist aber gar nicht so leicht. Nimm dir ein Stift und ein Blatt Papier und dann schreib fünf Wörter auf, die du häufig verwendest. Du wirst gezwungen sein, neue Wörter zu benutzen und dir neue Sprachmuster anzugewöhnen. Für die nächste Woche kannst du dir dann neue Wörter suchen. Übung 3: Selbstkenntnis stärken Je bewusster du kommunizierst, desto besser. Nutz alle Möglichkeiten, um Feedback zu bekommen und dich selbst zu sehen. Schau dich kritisch auf Fotos und im Spiegel an. Wenn du die Möglichkeit hast, kannst du auch mal ein Gespräch von dir auf Video aufnehmen. Dabei werden dir viele neue Dinge auffallen, an denen du arbeiten willst und die dir vorher noch gar nicht bewusst waren. Übung 4: Stimmtraining Laut zu lesen ist eine klasse Übung für die Stimme. Dabei sprichst du die Worte aus und sie prägen sich in dein Gehirn ein. Und du kannst dich gut ausprobieren. Spiel mit den Sätzen herum und beton sie immer unterschiedlich… Oder lass mal eine Kunstpause, um die Spannung zu erhöhen. Dabei bekommst du ein Gefühl für die Wirkung deiner Stimme und wirst sie auch im echten Leben bewusster und effektiver einsetzen. Übung 5: Der magische Teppich Das ist eine Gruppenübung. Perfektes Kommunikationstraining für ein Team. Alle Teilnehmer stellen sich darauf und kriegen dann den Auftrag, die Plane zu wenden, ohne dass jemand den Boden berührt. Gerade wenn es um Themen wie Zusammenarbeit oder Teamwork geht, ist diese Übung super geeignet. Bonus-Übung: Spannende Fragen stellen Ich hab eine Liste mit 270 genialen Fragen für einzigartige Gespräche erstellt. Es sind lustige, interessante und tiefsinnige Fragen dabei.

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5 axiome beispiele

Viele Wissenschaftler haben sich mit der Kommunikation beschäftigt. Paul Watzlawick, ein österreichischer Kommunikationswissenschaftler, Soziologe, Philosoph und Psychotherapeut formulierte fünf verschiedene Grundannahmen, Axiome, die für den Kommunikationsverlauf wichtig sind. Fünf Axiome der Kommunikation 1. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung. Kommunikation ist digital und analog. Kommunikation ist symmetrisch und komplementär. Axiom: Man kann nicht nicht kommunizieren. Ob wir reden oder schweigen, aktiv sind oder nichts tun, unser Verhalten sagt stets etwas aus. Durch Gestik, Mimik oder die Körpersprache geben wir der Umwelt zu verstehen, was wir denken oder fühlen, teilweise bewusst, aber auch unbewusst. Wie der Gesprächspartner dieses Verhalten interpretiert, muss nicht deckungsgleich mit der tatsächlichen Haltung des Gegenübers sein. Beispiel: In den öffentlichen Verkehrsmitteln oder in einem Café kann man häufig beobachten, dass eine Person den Nachbarsitz mit Gepäck besetzt und so demonstriert, dass sie keine Gesellschaft wünscht. Axiom: Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt. Ein Gespräch verläuft immer auf zwei Ebenen, der Sach- und der Beziehungsebene zwischen einem Sender und einem Empfänger. Watzlawick nennt diese Ebenen die Inhalts- und die Gefühlsebene und sagt, dass die Gefühle das Gespräch dominieren, dass sie ein bedeutend höheres Gewicht haben als das gesprochene Wort. Wenn die Beziehung zwischen Menschen gut ist, treten die Gefühle in den Hintergrund und die Interaktion kann unbehindert fliessen. Bei einer gestörten Beziehung muss immer wieder geklärt werden, ob die Interaktion noch intakt ist. Man spricht mehr über die Beziehung als über das Thema, um möglichst Missverständnisse oder Streit zu vermeiden. Die Kommunikation wird auf einer höheren Ebene geführt, was auch als Metakommunikation bezeichnet wird. Beispiel: Bei gegenseitiger Abneigung oder Missgunst müssen die beiden Gesprächspartner dauernd die jeweilige Aussage erklären, damit das Gespräch zum Ziel führt. Ähnlich wie etwa: «Ich meine das so — wie empfinden Sie es? Axiom: Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung. Der Mensch geht normalerweise davon aus, dass seine Ansichten und Werte die richtigen sind. Er erwartet von seinen Mitmenschen ein entsprechendes Verhalten. Wenn das nicht zutrifft, führt das zu Missverständnissen, da sein Gesprächspartner andere Werte hat, die für ihn nicht gelten. Alle Signale, die wir aussenden, bewirken eine Reaktion. Jede Aussage ist Auslöser und führt zu einer Wirkung, zu einer Konsequenz. Beispiel: Ein positiv denkender Mensch verlässt das Haus am Morgen mit einem lächelnden Gesicht und strahlt die Menschen an. Diese nehmen den nonverbalen Gruss wohlwollend an und strahlen wahrscheinlich zurück. Axiom: Kommunikation ist digital und analog. Watzlawick versteht unter der digitalen Kommunikation die verbale, unter analoger die nonverbale Kommunikation. Eine erfolgreiche Kommunikation beinhaltet eine gut verständliche Ausdrucksweise, verbunden mit Frageformen, Reflexionen und Feedbacks, und wird durch eine Körpersprache nonverbal unterstützt, die mit der Aussage übereinstimmt. Axiom: Kommunikation ist symmetrisch und komplementär. Dieses Axiom bezieht sich auf das Niveau oder die Unterschiede der Gesprächspartner. Symmetrisch bedeutet hier gleichartig oder deckungsgleich und komplementär heisst ergänzend. In einem Gespräch ist es also wichtig zu erkennen, ob Sender und Empfänger auf dem gleichen Kanal liegen. Will eine Person Macht über die andere ausüben oder will sich eine Person als schutzbedürftig präsentieren? Beispiel: In einer Partnerschaft übernimmt die eine Person immer sämtliche Entscheidungs- und Führungsaufgaben. Die andere Person passt sich gerne an und lässt sich führen. Das ist eine typisch komplementäre Beziehung, die früher oder später scheitern wird. Buchtipp Weitere Ausführungen über die Kommunikation und Führung finden Sie im Buch von Marita Knecht und Clarisse Pifko.

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